Traditionsschiff in den Stadthafen

Traditionsschiff in den Stadthafen
Bürgerentscheid: Die Rostocker bestimmen den Kurs

Soll das Traditionsschiff in den Stadthafen verlegt werden oder in Schmarl verbleiben? Zeitgleich mit der Bundestagswahl am 24. September 2017 können die Rostocker in einem Bürgerentscheid den Kurs für Rostocks Zukunft bestimmen. Hinter der Diskussion um die Verlegung des Traditionsschiffes aus Schmarl in den Stadthafen stecken langjährige Bemühungen um das maritime Erbe der Hansestadt und die Entwicklung des Stadthafens. Für den gibt es bereits ein Konzept, das die dort befindlichen maritimen Objekte, Anlagen und Dienstleistungen in eine „Maritime Meile“ einbindet. Herzstück der Meile ist ein maritimes Erlebniszentrum. Kernstück ist hier das Traditionsschiff, welches das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum beherbergt. Tradition und Zukunft: Mit einer erlebnisorientierten Wissensvermittlung soll es die maritime Geschichte Rostocks zeitgemäß präsentieren und eine neue Attraktion mit überregionaler Ausstrahlung werden.

Die aktuelle Machbarkeitsstudie einer unabhängigen Unternehmensberatung für Freizeitwirtschaft spricht sich eindeutig für das Traditionsschiff im Stadthafen aus. Ob Rostock zukünftig das volle Potenzial des Traditionsschiffes und des Stadthafens ausnutzen kann, entscheiden jetzt seine Bürger. Am 24.09.2017 ist Bürgerentscheid, deine Stimme zählt, ab 16 Jahren.

Der Maritime Rat setzt auf Stadthafen entwickeln

Wir sind der Initiator für „GO TRADI GO“

Setzen wir gemeinsam einen neuen Kurs! Rücken wir unser maritimes Erbe wieder näher ans Stadtzentrum. Dort, wo einst das Herz Rostocks schlug, von wo aus die Seefahrer keine Grenzen kannten und den Ozean eroberten. Holen wir unser Traditionsschiff in den Stadthafen. Seit den 70er Jahren liegt das ehemalige Frachtschiff Typ Frieden, welches das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum beherbergt in Schmarl. Seit 14 Jahren ist es in das Konzept um den IGA-Park eingebunden. Deutschlands größtes schwimmendes Museum beeindruckt seine Besucher mit seiner bewahrten Ursprünglichkeit und Größe – wenn Sie erst einmal dort sind. Versteckt hinter Zäunen, weit entfernt vom Zentrum ist das Schiff für Tagesbesucher und Kreuzfahrttouristen „unsichtbar“ und schlecht zu erreichen. Das Ergebnis: Seit Jahren ernüchternde Besucherzahlen, die unserem besonderem Museum und unserem Anspruch nicht gerecht werden. Kann es das Ziel sein, sich auf das Bewahren maritimer Tradition zu beschränken? Sollte der Anspruch einer Stadt, die demnächst ihren 800-jährigen Geburtstag feiert und deren Entwicklung durch ihre maritime Geschichte maßgeblich geprägt ist, nicht höher sein? Wir wollen nicht der Vergangenheit nachtrauern, sondern möglichst vielen Besuchern unser maritimes Kulturgut als multimedial gestaltetes Highlight einprägend und erlebend vermitteln. Damit möchten wir auch unsere Jugend begeistern. Zukunft im Blick: Erschaffen wir ein maritimes Erlebniszentrum (Die Maritime Meile) für uns und unsere Gäste, entwickeln wir einen Stadthafen mit maritimen Flair für alle. Nur der optimale Standort bringt viele Besucher, überregionale Ausstrahlung und ermöglicht Eigenwirtschaftlichkeit. Wenn wir die vorhandene Struktur einbinden, können wir unseren Stadthafen im maritimen Flair erblühen lassen, in dessen Zentrum das Traditionsschiff steht. Übernehmen Sie das Ruder – stimmen Sie ab und setzen Sie Kurs auf Rostocks Zukunft.

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Rostocker entscheiden über weitere Stadtentwicklung

Zeitgleich mit der Bundestagswahl am 24. September 2017 können die Rostocker über die weitere Stadtentwicklung entscheiden. Hinter der Diskussion um die Verlegung des Traditionsschiffes aus Schmarl in den Stadthafen stecken langjährige Bemühungen um das maritime Erbe der Hansestadt und die Entwicklung des Stadthafens. Der IGA-Park, seine derzeitige Nutzung, aber auch seine Weiterentwicklung rücken in dieser Frage ebenfalls ins Scheinwerferlicht. Die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock ist zu keiner Einigung gekommen. Nun sollen die Rostocker den Kurs bestimmen.

Gute Gründe warum das Traditionsschiff in den Stadthafen verlegt werden muss.

So erreichen wir unser gemeinsames Ziel:

Wie kann ich mitmachen?

Sag JA zum Traditionsschiff
in den Stadthafen.

Deine Stimme zählt!

Deine Ja-Stimme beim Bürgerentscheid
am 24.September 2017 in Rostock
oder gib deine Stimme bei der
Briefwahl mit ja ab.

Gemeinsam ans Ziel.

Das Traditionsschiff wird verlegt und
der Stadthafen hat eine Zukunft.

Dr.-Ing. Architekt Haie-Jann Krause,
INROS LACKNER SE
Als ansässiges Unternehmen unterstützt die Inros Lackner SE den Maritimen Rat Rostock in den Überlegungen zur qualitativen Aufwertung des Stadthafens. Die Entwicklung maritim-touristischer Attraktionen innerhalb eines Gesamtkonzeptes für die Innenstadt ist sinnvoll. Das gemeinnützige Engagement des Maritimen Rates Rostock wird in diesem Zusammenhang dazu beitragen, unsere Hansestadt nachhaltig zu entwickeln.
Guido Zöllick,
General Manager Hotel Neptun
„Der zukünftige Liegeplatz für das Traditionsschiffs muss unbedingt in einem Gesamtkonzept festgelegt werden. Eine maritime Meile im Stadthafen Rostock, mit maritimen Erlebniszentrum, vielfältigen Freizeitangeboten für Einwohner und Touristen, den wassersportlichen Angeboten und eben auch mit dem Traditionsschiff ist für mich das richtige Konzept.“
René Geschke,
Geschäftsführer Printzentrum
„Gern unterstütze ich die Aktivitäten zur Etablierung der Maritimen Meile und die Bemühungen für einen attraktiven, stadtnahen Standort für unser Traditionsschiff. Unsere maritime, hanseatische Geschichte sollte stolz von den Rostockern präsentiert werden.“
Wolfgang Dethloff,
Vorsitzender Schlepper Petersdorf e.V.
„Tote Hose im Stadthafen. Hier auf dem Vereinsschlepper Petersdorf erlebe ich es, wie wir die Jugend und die Menschen begeistern, wenn wir von unserer Vergangenheit erzählen und dabei Tradition und anschauliche Technik verbinden. Wie die Augen leuchten, wenn wir mit Gästen auf unserem Traditionsschiff der 1950er-Jahre auslaufen. Ich freue mich, wenn unser kleiner Schlepper zu einem Höhepunkt für Touristen ihres Besuches in Rostock wird. Denn sonst finden sie wenig Einladendes im Stadthafen, was aktiv von unserer maritimen Vergangenheit zeugt, was erlebt werden kann, wo den Gästen einmal Seewind um die Nase weht. Ein trauriger Zustand für eine Hansestadt. Darum engagiere ich mich als Rostocker Patriot im Maritimen Rat Rostock und möchte dazu beitragen, dass der Stadthafen auch außerhalb der Hanse Sail belebt werden kann. Ich male mir den Erfolg des imposanten Traditionsschiffes aus, stelle mir das neue ansprechende Museum vor. Erleben statt nur erhalten – das ist die Vision, die im Parteiengezänk der Bürgerschaft Schiffbruch erlitten hat. Die Vision, von der wir Mitglieder des Maritimen Rates nicht wollen, dass sie untergeht. Darum kämpfen wir und kämpfe ich für das Traditionsschiff und ein Maritimes Erlebniszentrum im Stadthafen!“
Birgitt Bartkowski,
Rentnerin
"Das Traditionsschiff in den Stadthafen! Als Mitglied des Fördervereins Tradition Ostseeschifffahrt ist es mir eine Herzenssache, dass das Traditionsschiff „Dresden“ in den Rostocker Stadthafen verlegt und ein Highlight in der noch zu errichtenden attraktiven „Maritimen Meile“ wird. Ich habe die Hoffnung, dass somit auch eine bessere Pflege des maritimen Erbes möglich ist, das dann auch durch kurze Wege für uns Rostocker und unsere Touristen bequemer erreichbar wird. Somit wünsche ich sehr, dass der Bürgerentscheid im September für MS “Dresden“ zustimmend ausfällt."